Intersektionale, aktivistische Landkommune in Gründung sucht Mitstreiter:innen!

Hallo du!

Wir wollen mit unterschiedlich gesellschaftlich positionierten Menschen eine verlässliche Solidargemeinschaft gründen, die das Selbstverständnis der Kommuja-Kommunen teilt und aktiv ist, gegen herrschende Gewalt- und Zerstörungsverhältnisse der Welt. Was diese Kommune im Speziellen ausmachen soll, sind: Eine bewusste intersektionale Ausrichtung von Anfang an, die Vermeidung von Tierleid (also quasi eine vegane Gruppe), aktivistische Organisierung auf Gruppenebene und zugleich eine schöne, ruhige Lage direkt am Wald.

Einen Ort mit guten Grundvoraussetzungen haben wir schon gefunden: Ein ehemaliges Senior:innenheim in Nordhessen – groß, baulich barrierefrei, mit großer Gartenfläche, im Rand eines größeren Waldgebiets, dank der Lage am Berg aber trotzdem in Sonnenlage und mit Aussicht, am Dorf (mit derzeit kaum Infrastruktur – was uns viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet), mit lieben Menschen schon vor Ort, räumlich nahe an den Interkomm-Kommunen und diversen anderen Projekten ähnlicher Interessen gelegen, nahe der A44 Besetzung …


Mehr dazu findest du unter: https://hemen.noblogs.org/

Es braucht noch ca. fünf bis sechs Erwachsene für eine Minimalgruppengröße, um starten zu können. Bisher sind wir zwei Personen voller Tatendrang, die sich schon lange kennen und nahe stehen. Wir bringen Erfahrungen im Bereich Gruppengründung, Kommune und Bau i.w.S. mit. 🙂

Nanosch liebt kaum von Menschen beeinflusste Wälder, wenig besiedelte Berge, kleine Bäche, das Meer, ihre Gerüche und Geräusche (besonders Vogelgezwitscher, leises Plätschern und
Wellengeräusche), außerdem Wandern, Ausschlafen, Jens und leben ohne feste Zeitvorgaben. Hen ist recht sozial engagiert, empathisch, gerne fürsorglich, ist kreativ und gut im Improvisieren, baut, bastelt und repariert gern, interessiert sich für essbare und nützliche Wildpflanzen und ist neugierig auf neue Weltsichten, Orientierungen und Praktiken. Hen findet es unfassbar, wie Menschen in einer Art entrechteter Parallelgesellschaft scheinbar außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung leben, während ihnen ein gutes oder auch nur okayes Leben verwehrt wird, kann auch das unendliche Leid der Tierindustrie kaum ertragen, fühlt sich vorwiegend Ohnmacht gegenüber den Prozessen, die zum Klimawandel führen, leidet unter dessen zerstörerischen Konsequenzen sowie denen des Kapitalismus, … Das macht traurig und wütend, ist Blockade und Antrieb zugleich. Nanosch verbringt viel Zeit damit, sich für bessere Lebensbedingungen entrechteter und benachteiligter Menschen zu engaieren. Hen ist 37 Jahre alt, nicht binär, in einem Mittelschichts-Elternhaus aufgewachsen, hat Sozialpädagogik studiert, ist weiß und abled.

Jens lebte viele Jahre in den unterschiedlichsten Gemeinschaftsformen in der Stadt – von WGs über besetztes Haus bis hin zur Kommune in einem Grossprojekt. Er hat ein kleines Seminarhaus und politisches Bildungskollektiv mit aufgebaut, wo er aktuell tätig ist. Wurde politisch stark von anarchistisch-ökolibertären Bewegungen, der EZLN, Anti-Atom-, globalisierungskrtischer-, Häusererkampf-, Antira- und Ökobewegungen geprägt. Findet polilitische Kommunen schon seit seinem Studium der Sozial- und Politikwissenschaften extrem spannend und ist seitdem mit der politischen Kommunenbewegung im Austausch. Wandert gern, Schwimmt und radeln gern, mag die Berge und Wald gern, ist gern Freund vieler Tiere. Hat sich viele Jahre kritisch mit Männlichkeit auseindergesetzt, therapiert und lernt noch immer viel dazu. Jens kommt aus einer Handwerkerfamilie in der hessichen Provinz ist 49 Jahre alt, weiß und abled.

Beide sind wir geimpft und nicht esoterisch oder religiös.

Es gibt noch zwei Interessent:innen, die aber noch nicht sicher sind, wie genau ihr Weg weiter geht.