Kommune und Anarchismus

Den Workshop zum Thema „Kommune und Anarchismus“ hielt ich zum ersten Mal beim Los Geht’s 2015 auf dem Olgashof in Mecklenburg-Vorpommern. 250 Kommune-Interessierte und 50 Unterstützer*innen trafen sich dort, um sich über Projekte zu informieren, Leute kennenzulernen oder selbst Kommunen zu gründen. In etwas anderer Form wiederholte ich den Workshop im August 2016 beim Anarchistischen Sommercamp in Österreich. Wieder mit einer ähnlichen Fragestellung: Was können die Kommune- und die anarchistische Bewegung voneinander lernen?

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Bundesweit: Baugruppe gesucht

Neu-Bauen macht überhaupt keine Sinn, ist ökologischer Blödsinn und derzeit wird schon am Bedarf vorbei gebaut. In Bezug auf den sozialen Wohnungsbau stimmt das zwar nicht ganz, aber im Großen und Ganzen schon richtig.

Ändert nichts an dem Umstand, dass wir hier in Kaufungen mitten im Ort ein neues Baugebiet erschließen. Das Gebiet ist ca. 12.800 qm groß. Auf der einen Seite der Straße liegen ca. 9.000 qm groß. Darauf wird ein Sozialwohnungsbau mit 24 Wohnungen gebaut werden (48 wäre richtiger, aber wird keine politische Mehrheit finden). Dazu Mehrfamilienhäuser, dreistöckig. Eine Teilfläche ist für Einfamilienhäuser reserviert, viel zu viele, aber zumindest wurden es nicht mehr. Auf der anderen Straßenseite befinden sich 3.900 qm. Davon sind 1.000 qm für eine viergruppige Kita vorgesehen.

Eine Fläche von 2.450 qm ist für gemeinschaftliches Bauen reserviert. Weiterlesen

Gemeinsame Ökonomie in den Interkomm-Regionen

Sowohl im Wendland als auch in der Region Kassel haben sich politische Kommunen zusammengetan, um sich zu vernetzen und gemeinsame Projekte an den Start zu bringen. Dazu gehört auch die gemeinsame Ökonomie. Was bedeutet die Zusammenarbeit in den Interkomm-Regionen für die einzelnen Kommunard*innen konkret? Wie kann gemeinsames Wirtschaften über die einzelnen Gemeinschaften hinaus funktionieren? Und was verstehen die Kommunard*innen unter „freiem Fluss“?

Regine Beyß aus der „Villa Locomuna“ in Kassel und Hans Wenk von der „Kommurage“ im Wendland im Gespräch.

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Interkommune-Seminare 2016

Das Netzwerk der fünf Kasseler Kommunen „Interkomm Region Kassel“ lädt zum Kennenlernen ein.

30. Juni bis 3. Juli 2016, Kommune Lossehof, Oberkaufungen
(Anmeldeschluss: 20. Juni 2016)

1. bis 4. September 2016, Villa Locomuna, Kassel
(Anmeldeschluss: 22. August 2016)

Seminargruppe auf Lossehof

Das Seminar findet 2016 an zwei verschiedenen Orten statt und stellt das Leben in einer Kommune am Beispiel aller fünf Gruppen vor. So besteht die Möglichkeit, alle fünf Interkomm-Kommunen an einem langen Wochenende kennenzulernen. Es können die Gemeinsamkeiten der Gruppen, ihre unterschiedlichen Schwerpunkte und individuellen Wege betrachtet werden.

In dem Seminar werden die Themen Gemeinsame Ökonomie, Konsens, Ökologie, Kommunikation, Arbeit bzw. Tätigsein sowie unser linkes Politikverständnis behandelt. Angesprochen sind an Kommunen interessierte Menschen und solche, die sich schon konkret überlegen, in eine der Gemeinschaften einzusteigen oder eventuell eine weitere Gruppe in der Region zugründen.

Mehr Infos findet ihr hier: Flyer Interkommune-Seminare 2016

Anarchistisches Sommer Camp

Ganz spontan haben sich bei unserem letzten Kommunetreffen einige Menschen getroffen, die Kommune und Anarchismus wieder stärker zusammen denken und miteinander verbinden möchten. Daraus entstand der Plan, eine anarchistische Kommuja-AG zu gründen und als solche gemeinsam aktiv zu werden, sei es in Form von Aktionen, inhaltlichen Debatten oder Kampagnenarbeit – das ist noch offen. Thematisch wollen wir gerne auch anarchafeministische und/oder libertär-queere Ansätze einbinden. Weiterlesen