Wir wollen mit unterschiedlich gesellschaftlich positionierten Menschen eine verlässliche Solidargemeinschaft gründen, die das Selbstverständnis der Kommuja-Kommunen teilt und aktiv ist gegen herrschende Gewalt- und Zerstörungsverhältnisse auf der Welt.
Was diese Kommune im Speziellen ausmachen soll, sind:
- eine bewusste intersektionale Ausrichtung von Anfang an
- Vermeidung von Tierleid (also quasi eine vegane/freegane Gruppe)
- aktive politische Organisierung (nicht jedes Individuum „muss“, sondern dass wir gemeinsam sinnvoll was möglich machen und erreichen)
und die ruhige Lage mitten im Naturschutz-Wald auf dem Hohen Meißner, mit wunderschöner Aussicht und gut angebundener Bushaltestelle direkt vor der Tür.
Das Anwesen, ein ehemaliger Gasthof (noch ehemaliger Bergamt) mit Scheune, großer Aussichtsterrasse und Waldgrundstück, wurde zunächst von zwei Menschen gekauft, die sich schon lange und gut kennen und auch schon Erfahrungen in den Bereichen Gruppengründung, Kommune, Projektorganisation und Bau mitbringen, um diesen außergewöhnlichen Ort mit seinen sehr vielfältigen Potentialen für die Gruppe zu „sichern“ und Kennenlern- und Gruppengründungsprozesse zu erleichtern. (Im Rahmen der Kommune wird das selbstverständlich Gemeinschaftseigentum.)
Ein tauschlogikfreies „Café“ als sozialer Begegnungs- und Wohlfühlort, an dem auch kulturelle und bildende Angebote statt finden, wurde begonnen, Veranstaltungs- und Übernachtungsräume sind nutzbar, viele Räume warten noch, mit Inhalten gefüllt zu werden…
Leider ist der Ort in absehbarer Zeit nur über Treppen nutzbar. Im Rahmen einer grundlegenden Sanierung, die unser erstes gemeinsames Großprojekt werden muss, soll sich das ändern.
Genauer (und ggf. aktueller) haben wir das alles unter hemen.schwalbenthal.org beschrieben.
Wir freuen uns, von dir / euch zu lesen, von euren Motivationen und Utopien, und stellen uns und den aktuellen Stand der Dinge hier auch gern persönlich vor: gemeinsam_mehr_erreichen@riseup.net
